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Hausaufgabenkonzept

Konzept zur Hausaufgabenbetreuung

im Rahmen der Offenen Ganztagsschule

an der Drei-Linden-Schule Ranzel

Stand 03/2012

 

Die Hausaufgabenbetreuung findet montags bis donnerstags in der Zeit von 13.15 Uhr bis 15.00 Uhr in festen Kleingruppen von ca. 10 – 13 Kindern statt.

Dabei werden die Kinder möglichst von den gleichen Bezugspersonen (Mitarbeiterinnen der Offenen Ganztagsschule und Lehrerinnen) betreut.

Wir sorgen für eine entspannte und ruhige Atmosphäre sowie für eine sinnvolle Sitzordnung.

In der Hausaufgabenbetreuung arbeiten wir mit Lob und Ermutigung, um den Lernwillen der Kinder zu aktivieren und diese in ihrem Lernprozess zu unterstützen.

 

An unserer Schule werden die gesetzlichen Vorgaben zur Hausaufgabenerteilung eingehalten. Laut Erlass des Kultusministeriums soll die tägliche Hausaufgabenzeit demnach für das 1. und 2. Schuljahr höchstens 30 Minuten und für das 3. und 4. Schuljahr nicht länger als 45 Minuten betragen.

 

Folgende Vereinbarungen wurden in Zusammenarbeit von Lehrer/innen, Mitarbeiterinnen der OGS und Elternvertretern getroffen:

 

1. Grundsätze der Hausaufgabenbetreuung

Neben den allgemein geltenden Gesetzesgrundlagen legen wir Wert darauf, dass die Schüler ihre Hausaufgaben selbständig umsetzen.

 

Aufgabe der Lehrer(innen) in den Klassen

Die Lehrerinnen und Lehrer …

– … tragen Sorge, dass die Hausaufgaben klar gestellt werden und sich aus dem Unterricht ergeben.

– … achten darauf, dass diese von den Kindern notiert werden.

 

Aufgabe der Betreuerinnen und in der OGS tätigen Lehrer(innen)

Die Betreuerinnen …

– … leiten die Kinder zu selbständigem und strukturiertem Arbeiten an.

– … kontrollieren die Hausaufgaben auf Vollständigkeit und zeichnen diese ab.

– Eine Rückmeldung erfolgt über vereinbarte Symbole im Arbeitsheft oder in zusätzlicher Spalte bei den Wochenhausaufgaben.

– Eine Fehlerkorrektur ist durch markieren mit Pünktchen als Hinweis auf Fehler möglich

– Hilfestellungen und Unterstützungen sind durch eingeschränkte zusätzliche Erklärungen möglich.

– Ein regelmäßiger Austausch zwischen Lehrer(innen) und Betreuerinnen erfolgt.

– Zur individuellen Förderung (z.B. bei Verständnisproblemen) findet eine zeitnahe Rückmeldung an die Lehrer statt.

– Eine individuelle Förderung im Sinne einer intensiven oder längerfristigen Unterstützung erfolgt nicht.

 

  Aufgabe der Kinder

Die Kinder müssen eigenverantwortlich Hausaufgaben klären, vorbereiten (Material) und umsetzen können. Sie …

– … notieren ihre Hausaufgaben im Hausaufgabenheft oder haben ihre Wochenhausaufgaben dabei.

– … haben alle notwendigen Arbeitsmaterialien dabei.

– … halten sich an die vereinbarten Regeln.

– … melden sich, wenn sie Hilfestellungen benötigen.

– … legen die Hausaufgaben zur Kontrolle auf Vollständigkeit vor und korrigieren gegebenenfalls Fehler selbständig.

 

Aufgabe der Eltern

Die Eltern nehmen sich Zeit für eine gemeinsame Betrachtung der durch die Kinder geleisteten Arbeit und unterstützen dadurch das Erlernen der selbständigen und verbindlichen Erledigung ihrer Hausaufgaben. Sie …

– … sorgen dafür, dass das Kind seine schulischen Aufgaben erfüllt.

– … überprüfen das Arbeitsmaterial.

– … überprüfen die Hausaufgaben auf Vollständigkeit.

– … lesen die Rückmeldungen zu den Hausaufgaben.

– … greifen mündliche Hausaufgaben zu Hause auf und vertiefen diese (z.B. Kopf-rechnen, Lesen, Auswendiglernen…).

– … sollen nicht die Hausaufgaben ihrer Kinder erledigen.

– … können sich bei Problemen des Kindes durch eine schriftliche Rückmeldung zeitnah an den Lehrer wenden (z.B. mit der Bitte um erneute Erklärung).

 

2. Organisation und Dokumentation der Hausaufgaben

 

– Die Hausaufgaben werden täglich erteilt oder als Wochenhausaufgabe gestaltet.

– Die Dokumentation erfolgt entweder durch das Kind im Hausaufgabenheft oder bei Wochenhausaufgaben in eine spezielle Mappe.

– Die Hausaufgaben werden im Unterricht geklärt und gehen daraus hervor.

– Die Kinder erfahren eine Anleitung zur Organisation des Materials durch den Lehrer/Lehrerinnen.

– In der Hausaufgabenbetreuung wird den Kindern, die fertig sind, Zusatzmaterial auf Stufenebene zur Verfügung gestellt.

– Bei notwendiger Nacharbeit erfolgt eine Rückmeldung an den Klassenlehrer.

– Freitags werden in der OGS keine Hausaufgaben gemacht.

 

 

 

 

 

 

 

3. Rückmeldung an Kinder / Lehrer / Eltern

 

– Eine Rückmeldung und eine Zusammenarbeit zwischen Eltern, Schule und Offener Ganztagsschule zum Wohle der Kinder ist uns sehr wichtig.

– Die Hausaufgaben werden stichprobenweise kontrolliert und, wenn möglich, Fehler durch Punkte markiert.

– Die tägliche Rückmeldung erfolgt direkt im Arbeitsheft oder bei den Wochen-hausaufgaben in einer zusätzlichen Spalte.

– Es wurden Symbole zu folgenden Kriterien vereinbart, wobei Kombinationen möglich sind.

 

Gut, konzentriert und ordentlich gearbeitet

Nicht fertig geworden

Nicht ordentlich, kein Arbeitsmaterial

Mit Hilfe geschafft

Arbeitsauftrag nicht verstanden

Kind hat sich verweigert

 

Eine ausführliche Rückmeldung findet zum Elternsprechtag durch die Lehrer /

Lehrerinnen statt.

 

4. Regeln in der Hausaufgabenbetreuung

 

– Ich gehe vor den Hausaufgaben auf die Toilette.

– Ich betrete pünktlich und leise den Raum.

– Ich nehme den abgesprochenen Platz ein.

– Ich habe das nötige Arbeitsmaterial dabei.

– Ich beginne zügig und selbständig mit den Hausaufgaben.

– Ich verhalte mich im Hausaufgabenraum ruhig.

– Bei Fragen melde ich mich.

– Hilfe kann ich durch den Betreuer oder durch Kinder erhalten.

– Wenn die Hausaufgaben fertig sind, lasse ich sie durch den Betreuer abzeichnen.

– Nach Fertigstellung der Hausaufgaben beschäftige ich mich still mit dem bereit-gestellten Material.

 

Beschluss

Uns ist es wichtig, dass die Kinder lernen, die Hausaufgaben selbständig zu erledigen.

Dazu gehört auch, dass sie ihr Arbeitsmaterial organisieren. In ihrem Bemühen darum werden die Kinder von den Mitarbeitern der Schule und OGS angeleitet und unterstützt.

 

Es ist daher beabsichtigt, dass vergessenes Arbeitsmaterial zur Erledigung der Hausaufgaben nicht nachträglich aus den Klassenräumen geholt werden kann.